Besser bewegt durch den Arbeitstag

Seminarreihe „Fitness im Betrieb“ der Unfallkasse Rheinland-Pfalz macht mobil

Wer kennt das nicht? Nach einem Tag im Büro schmerzt der Rücken vom langen Sitzen. Mehr Bewegung würde guttun, dennoch greifen viele Menschen eher zum Telefon, anstatt die paar Meter zum nächsten Büro zu gehen, um mit den Kollegen etwas zu besprechen. Auch für einen kurzen Spaziergang in der Mittagspause nehmen sich nur wenige Zeit. Dabei geht es auch ganz anders: Wie leicht Beschäftigte im Berufsalltag in Bewegung gebracht werden können, zeigt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit ihrer Seminarreihe „Fitness im Betrieb“, kurz „FiB“. 

Bewegung am Arbeitsplatz

Das Konzept regt zuständige Beschäftigte an, sich mit der Bedeutung von Gesundheit am Arbeitsplatz auseinanderzusetzen. Als „FiB-Beauftragte“ bekommen die Seminarteilnehmenden Ideen an die Hand, um den Arbeitstag bewegungsfreundlicher zu gestalten.

Die Seminare unterstützen mit theoretischen und sportpraktischen Inhalten bei der Umsetzung von Bewegungsangeboten im Arbeitsalltag. Vom Bewegungsprogramm am Bildschirm bis hin zu Mobilisierungspausen im Besprechungsraum oder Sportprogrammen in Sportübungsräumen – auch die unterschiedlichen Grundvoraussetzungen in den versicherten Betrieben werden thematisiert.

Gemeinsam werden Wege zu mehr Bewegung erarbeitet. 

Bewegung als Ausgleich

Gründe, sich für mehr Mobilität bei der Arbeit einzusetzen, gibt es genug: Bewegung als Ausgleich zu vorwiegend sitzenden Tätigkeiten sorgt für mehr Wohlbefinden und langfristig für Vitalität und Gesundheit. Daneben unterstützt die gemeinsame Bewegung auch den kollegialen Austausch und damit das Betriebsklima. Dieses bessere Miteinander ist auch ganz im Sinne der aktuellen Präventionskampagne kommmitmensch. Kein Wunder also, dass die Handlungsfelder der Kampagne in den FiB-Seminaren eine Rolle spielen.

Ein Beispiel gefällig?

Erst kürzlich haben 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Seminar „Fitness im Betrieb – Ideen für die Praxis“ bei der Unfallkasse in Andernach einen ebenso aktiven wie informativen Tag miteinander verbracht. Unter dem Motto „Bewegt im Kopf  profitieren vom Erfahrungsaustausch“ diskutierten FiB-Beauftragte und die, die es noch werden wollen, über die Situation in ihren Betrieben und richteten dabei auch einen Blick auf die Führungskräfte. 

Blick auf Führungskräfte – nicht ohne Grund

Die Hausleitung sollte die Themen Gesundheit und Bewegung als wichtig ansehen, sich dafür stark machen und diese Botschaft auch an alle weiteren Führungsebenen kommunizieren.

 

Das betonen Dr. Sarah Ohlert und Julian Mädrich, Sportwissenschaftler der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Dozenten des FiB-Konzeptes. Oder anders ausgedrückt: Fitness im Betrieb sollte „von oben“ unterstützt und gefördert werden, vor allem durch die Bereitstellung von Angeboten und Zeit, um die Angebote auch nutzen zu können. Die Vorteile für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber liegen auf der Hand: Durch Beschäftigte, die sich durch Bewegung gesund halten, haben geringere Fehlzeiten. Zudem kann sich der Betrieb als attraktiver Arbeitgeber positionieren. 


Fortbildung für Anfänger & Fortgeschrittene

Zu Beginn des kommenden Jahres – konkret am 5. und 6. Februar – veranstaltet die Unfallkasse den Zertifizierungslehrgang „Fitness im Betrieb – Das A-Z für FiB-Beauftragte“. Er geht vertiefend auf den Aufbau einer Trainingseinheit sowie Grundlagen der Trainingslehre ein und richtet sich an alle, die bereits Bewegungsangebote im Betrieb umsetzen.

Zum Seminar

Wer dagegen noch ganz am Anfang steht und einen Einstieg in das Thema finden möchte, ist beim Seminar „Fitness im Betrieb – Im Einsatz für mehr Bewegung“ richtig, das die Unfallkasse für den 9. und 10. Dezember 2020 anbietet. 

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