Quelle: Irrsinnig menschlich

Verrückt? Na und! – Seelisch fit in der Schule

Präventionsprogramm für interessierte Schulen – Regionalgruppen auch im nördlichen Rheinland-Pfalz

Herausfinden, was die Seele stärkt, um bei Stresssituationen im Schulalltag besser gewappnet zu sein: Das ist eines der Ziele des Programms „Verrückt? Na und!“, für das Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig seit März 2018 in Rheinland-Pfalz die Schirmherrschaft übernommen haben.

Das Präventionsprogramm von „Irrsinnig Menschlich e.V.“  wird in Zusammenarbeit mit der BARMER bundesweit umgesetzt und soll an rheinland-pfälzischen Schulen vermehrt angeboten werden. Neben der Deutschen Rentenversicherung unterstützt auch die Unfallkasse Rheinland-Pfalz das Programm. 

unplugged – Das Beratungscafé
gpe gGmbH

Christopher Haas
Telefon: 06131 9067600

E-Mail: unplugged@gpe-mainz.de

Web: www. unplugged.gpe-mainz.de/unplugged/schulprojekt.html

Umgesetzt wird „Verrückt? Na und!“ von Regionalgruppen. Sie bieten so genannte „Schultage“ in ihrem Einzugsgebiet für Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 25 Jahren und ihre Lehrkräfte an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines „Schultages“ lernen Warnsignale ihrer Seele kennen und diskutieren jugendtypische Bewältigungsstrategien. Sie hinterfragen Ängste und Vorurteile gegenüber psychischen Krisen und erfahren, wer und was helfen kann und was ihre Seele stärkt.

Das Besondere an dem Programm ist die persönliche Begegnung und der Austausch mit Menschen, die selbst eine psychische Krise gemeistert haben. Auf diesem Weg soll das schwierige Thema „seelische Krisen“ in der Schule aufgegriffen sowie Ängsten und Vorurteilen begegnet werden. Zuversicht und Lösungswege werden vermittelt und Wohlbefinden in der Klasse gefördert. 

eines Schul- und Ausbildungserfolgs.

„Die starke Wirkung von ‚Verrückt? Na und!‘ entsteht insbesondere durch die Begegnung mit Menschen, die seelische Krisen erlebt und gemeistert haben“, so die Erfahrung der fachlichen und persönlichen Expertinnen und Experten, die in die Schulen gehen und den Schultag als Team vor Ort durchführen.

„Wir halten den Weg der Initiatoren, diese Schwierigkeiten über Fachexperten und persönliche Experten aus den Regionalgruppen an den Schulen zu bearbeiten, für eine hervorragend Chance, auf junge Menschen zuzugehen“, betont Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Die Förderung des seelischen Wohlbefindens und der Gesundheit von Schülerinnen, Schülern und ihrer Lehrkräfte sowie der pädagogischen Begleiterinnen und Begleitern gehören unter anderem zu den Kernaufgaben der Unfallkasse. Sicherheit und Gesundheit in Bildungseinrichtungen sind ferner ein wichtiger Bestandteil der bundesweiten Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

„In diesem Sinne greift  das Programm Verrückt? Na und! die Ziele der Kampagne kommmitmensch auf. Die Unfallkasse hilft gern, das Projekt in die Region zu tragen“, so Manfred Breitbach.

In Rheinland-Pfalz gibt es bisher eine Regionalgruppe in Mainz mit dem Team von „unplugged – Das Beratungscafé“. Über weitere Regionalgruppen in Rheinland-Pfalz sollen Schulen landesweit die Möglichkeit erhalten, an „Schultagen“ teilzunehmen.

Christopher Haas hat die Koordination für das Präventionsprojekt in Rheinland-Pfalz übernommen und berät interessierte Personen und Institutionen zu allen Fragen rund um das Programm „Verrückt? Na und!“. Gemeinsam mit seinem Team bildet er neue Regionalgruppen aus und begleitet die Präventionsarbeit der verschiedenen Gruppen.